+++ 12:49 ISW: Putin bekräftigt Ziel, Ukraine als Staat zu zerstören +++ (2024)

Beim gestrigen Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán im Kreml hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Idee eines ausgehandelten Waffenstillstands erneut entschieden abgelehnt. Das berichtet der US-Thinktank Institute for the Study of War (ISW). Statt dessen streb er ein Ende des Krieges an, das die Souveränität des ukrainischen Staats auslöscht. Zu den Bedingungen Putins für Friedensgespräche gehören die Abtretung wesentlicher ukrainischer Gebiete an Russland und die vollständige Kapitulation des ukrainischen Militärs.

+++ 12:30 Ukraine: Hälfte der Kapazitäten zur Stromerzeugung durch russische Attacken verloren +++
Durch russische Angriffe auf kritische Infrastruktur hat die Ukraine mehr als die Hälfte ihrer Kapazitäten zur Stromerzeugung verloren, die vor Beginn der russischen Vollinvasion zur Verfügung standen. Das geht aus einem Vergleich der aktuellen Lage mit der Vorkriegszeit hervor, den die EU-Botschafterin des Landes im Juni in einem Bericht der "Financial Times" vornahm. Die feindlichen Attacken der vergangenen drei Monate haben das Land demnach um neun Gigawatt Stromerzeugung gebracht - etwa die Hälfte dessen, was man für die Stromversorgung des Staatsgebietes im vergangenen Winter brauchte. Es bestehe das Risiko, dass die Ukraine im kommenden Winter keinen Strom und möglicherweise auch keine Wärme und kein Wasser zur Verfügung haben werde.

+++ 11:58 Ukrainischer Generalstab: 139 Gefechte gestern +++
Für die vergangenen 24 Stunden bilanziert der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht 139 Gefechte an den Frontlinien. Die meisten davon haben demnach im Sektor Pokrowsk stattgefunden, im Oblast Donezk, im Südosten der Ukraine. Sechs Raketenangriffe zählte die Armee, außerdem 55 Luftangriffe mit 72 Gleitbomben und mehr als 3000 Attacken mit Granaten. In der nördlichen Region, rundum Charkiw, setzten die russischen Truppen auch Kampfjets ein.

+++ 11:22 Ukraine fordert Olympia-Bann russischer Athleten, die den Krieg unterstützen +++
Die Ukraine fordert, russische Athleten von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris auszuschließen, wenn sie nachweislich das russische Militär unterstützen. Das Internationale Olympische Komitee hat im Dezember festgelegt, dass russische und belarusische Athleten als "neutrale Athleten" antreten dürfen, wenn sie "strenge Teilnahmebedingungen" erfüllen. Unter anderem dürften sie demnach nicht in Teams antreten, keine Flaggen präsentieren und auch nichts anderes, was mit ihrem Heimatland in Verbindung gebracht werden könnte. Das ukrainische Olympiakomitee meldet nun, einige für Olympia qualifizierte Russen würden im Internet den Ukrainekrieg und die Politik von Präsident Wladimir Putin unterstützen. Einige Sportler hätten auch an Propaganda-Turnieren teilgenommen.

+++ 10:52 Ukraine: 12 Zivilisten durch russische Angriffe getötet +++
Die russische Armee hat in den letzten 24 Stunden nach ukrainischen Angaben 19 Gleitbomben auf das Gebiet Charkiw abgeworfen. Dies teilt der Leiter der dortigen Militärverwaltung der Region Charkiw laut der Agentur Ukrinform mit. Bei feindlichen sind dort demnach drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Aus dem Oblast Donezk werden 11 getötete Zivilisten gemeldet und 43 Verletzte.

+++ 10:08 Ukrainischer Generalstab: 1260 russische Verluste seit gestern +++
Der ukrainische Generalstab meldet 1260 Verluste an Soldaten auf russischer Seite für die vergangenen 24 Stunden. Damit beläuft sich laut der ukrainischen Quelle die Summe der getöteten und verletzten Soldaten auf russischer Seite auf knapp 550.000 seit Beginn der Vollinvasion im Februar 2022. Darüber hinaus sind nach seinem Bericht seit gestern elf Panzer, 58 Drohnen, 18 gepanzerte Fahrzeuge und neun russische Marschflugkörper zerstört worden, sowie 66 Artilleriesysteme.

+++ 09:29 So könnte es ablaufen, wenn Putin das Baltikum überfällt +++
Sicherheitsexperten halten einen russischen Angriff auf das Baltikum in den nächsten Jahren für möglich bis realistisch. Die NATO versichert den Mitgliedsländern Beistand, doch der Bündnisfall lässt den anderen Staaten Spielraum für unterschiedliche Reaktionen. Wie könnte ein Überfall auf die Nordflanke des Verteidigungsbündnisses ablaufen?

04:02 min

Politik 06.07.24

Hauptstädte, Ostsee, Achillesferse Wie ein russischer Überfall auf das Baltikum laufen könnte

+++ 09:11 NATO-Gipfel bringt Neuigkeiten zu F-16-Jets für Ukraine +++
Beim NATO-Gipfel kommende Woche in Washington kann die Ukraine neue Aussagen zur Lieferung von F-16-Kampfjets erwarten. Das kündigte laut der Agentur Ukrinform ein hochrangiger Beamter der US-Regierung während eines Briefings an. Die seit einem Jahr stattfindende Ausbildung ukrainischer Piloten an F-16 macht demnach erhebliche Fortschritte. Noch wartet die ukrainische Armee darauf, dass die ersten Jets ankommen. Lieferungen zugesagt haben die Niederlande, Dänemark, Norwegen und Belgien.

+++ 08:30 Ein Drittel der Russen befürwortet Atomangriff auf Ukraine +++
Laut einer Umfrage, die der russische Propagandist Sergej Mardan im russischen Staatsfernsehen präsentierte, wäre ein Drittel der russischen Bevölkerung damit einverstanden, die Ukraine mit Atomwaffen anzugreifen. Sie liegen damit auf einer Linie mit Wladimir Solowjow, der konstant fordert, im Ukrainekrieg Atomwaffen einzusetzen. Im russischen Nachtleben macht sich derweil Patriotismus breit. Dort sind verstärkt russische Künstler mit klarem patriotischem Appell zu hören.

03:03 min

Auslandsreport 06.07.24

Patriotischer Pop im Trend Russlands neues Nationalgefühl reicht bis ins Nachtleben

+++ 08:17 AfD begrüßt Orbáns Besuch bei Putin +++
Die AfD begrüßt die von EU-Ländern sowie der Bundesregierung kritisierten Ukraine-Gespräche von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin. "Ungarn geht voran und spricht vom ersten Tag seiner EU-Ratspräsidentschaft mit beiden direkten Konfliktparteien", erklärt der außenpolitische Sprecher der Fraktion, Matthias Moosdorf. "Die AfD-Fraktion begrüßt, dass nun auf allerhöchster europäischer Ebene die Möglichkeiten eines baldigen Waffenstillstands mit dem Ziel von Friedensgesprächen priorisiert werden." Die "EU und deren sonstiges Personal" bezeichnet er als Kriegsreiber.

Politik 05.07.24

"Kontraproduktiv", "verstörend" Orbans Moskau-Reise macht Washington und die EU wütend

+++ 07:52 Ukraine: Invasoren drohen, Ukrainer ohne russischen Pass zu deportieren +++
In den besetzten Gebieten der Ukraine drohen die Russen ukrainischen Meldungen zufolge damit, Bewohner ohne russischen Pass zu deportieren. Das meldet die Agentur Ukrinform unter Berufung auf eine Mitteilung des Zentrums für Nationalen Widerstand. "Die Besatzer haben diese Praxis schon oft angewandt. Einheimische werden demonstrativ zum Kontrollpunkt gebracht und aus ihrer Heimat abgeschoben", teilt das Widerstandszentrum mit. Teilweise würden Menschen zwangsweise Pässe ausgestellt. Insbesondere bei den jüngsten Razzien im Süden wurde demnach den Bewohnern mit Ausweisung und Beschlagnahmung ihres Eigentums gedroht.

+++ 07:19 SPD-Experte fordert mehr Geld für Wehretat +++
Nach der Einigung auf den Bundeshaushalt 2025 sorgen sich auch Mitglieder der Regierung über die Finanzierung der Bundeswehr. Die Truppe muss Waffen und Munition, die sie an die Ukraine abgibt, aus dem eigenen Budget wieder beschaffen. Der SPD-Haushaltsexperte Andreas Schwarz spricht angesichts der geringen Anhebung des Wehretats um nur 1,2 Milliarden von einer "ernüchternden Zahl". Sie entspreche nicht "dem, was wir im Verteidigungsbereich brauchen", sagte Schwarz dem "Tagesspiegel". Auch der Präsident des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg, stellte fest, damit werde Deutschland "nicht kriegstüchtig".

Politik 05.07.24

Kaum mehr Geld für Bundeswehr Der Ampelhaushalt ist feige und fatal

+++ 06:37 Russland: Ukrainische Drohnen attackierten Belgorod +++
Bei Drohnenangriffen auf die Stadt Shebekino in der russischen Oblast Belgorod wurden in der vergangenen Nacht mehrere Gebäude, Fahrzeuge und eine Industrieanlage beschädigt und eine Person verletzt, wie der dortige Gouverneur erklärt. Nach seinen Angaben wurden bei den Angriffen insgesamt 11 Häuser beschädigt und Stromleitungen in der Gemeinde beschädigt, ebenso soziale Infrastruktur.

+++ 06:10 Selenskyj bedankt sich bei neuem britischen Premier +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankt sich bei dem neuen britischen Premierminister Keir Starmer für seine Unterstützung der Ukraine. "Ich bin Keir Starmer dankbar für seine Zusicherung, dass Großbritanniens Unterstützung für die Ukraine im Prinzip unverändert bleibt", schreibt Selenskyj auf Telegram. Er und Starmer hätten ihre Positionen im Vorfeld des NATO-Gipfels in der kommenden Woche abgestimmt. Laut einem hochrangigen US-Beamten will die Nato bei dem Treffen in Washington eine "Brücke zur Mitgliedschaft" der Ukraine vorstellen.

+++ 03:45 Brennende Öldepots nach Drohnenangriff in Russland +++
Ukrainische Drohnen sollen in der Nacht mehrere Gebiete in der russischen Region Krasnodar angegriffen haben. Das berichtet unter anderem die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti. In Jeisk hätten Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne einen Mobilfunkmasten beschädigt. In weiteren Orten sollen mehrere Treibstofftanks in Brand geraten sein. Verletzte gibt es offenbar nicht.

+++ 02:07 Drohnenangriffe: Sumy ohne Wasser und Strom +++
Nach Angaben örtlicher Behörden haben russische Drohnenangriffe die Strom- und Wasserversorgung in der nordukrainischen Stadt Sumy unterbrochen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunksender Suspilne meldete eine Reihe von Explosionen in der Stadt. Die Region Sumy wird fast täglich von russischen Stellungen jenseits der Grenze beschossen.

+++ 00:28 Acht Menschen bei russischen Angriffen in Ostukraine getötet +++
Bei russischen Angriffen sind in der ostukrainischen Region Donezk nach ukrainischen Angaben acht Menschen getötet und mindestens 28 verletzt worden. "Jede Stadt und jedes Dorf in der Region Donezk ist ständig durch feindliche Angriffe bedroht", teilt Gouverneur Wadym Filaschkin auf Telegram mit. Unabhängig davon hätten russische Truppen drei gelenkte Bomben auf das weiter südwestlich gelegene Dorf Komar abgeworfen, wobei eine 32-jährige Frau getötet worden sei. Zwanzig weitere Personen seien verletzt worden. Dreizehn Privathäuser, vier Geschäfte und zwei Wohngebäude sowie zwei Infrastruktureinrichtungen seien bei dem Angriff beschädigt worden.

+++ 23:16 Starmer bekräftigt gegenüber Biden "unerschütterliche" Ukraine-Unterstützung +++
In seinem ersten Telefonat mit US-Präsident Joe Biden sichert Großbritanniens neuer Premierminister Keir Starmer hat Großbritanniens "uneingeschränkte" Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland zu. Die beiden Staatenlenker hätten "ihr unerschütterliches Engagement für die Ukraine" bekräftigt und der Premier habe betont, "dass das Vereinigte Königreich die Ukraine uneingeschränkt unterstützt", heißt es in einer Erkläung von Starmers Büro wenige Stunden nach dessen Amtsantritt.

Politik 05.07.24

Hoffnung im verregneten London Kann Keir Starmer die Dinge zum Guten ändern?

+++ 21:49 USA setzen Militärübungen mit Georgien aus +++
Die USA setzen geplante gemeinsame Militärübungen mit Georgien vor dem Hintergrund der Spannungen mit der Regierung der Kaukasusrepublik aus. Die Teilnahme der US-Armee an dem eigentlich zwischen 25. Juli und 6. August angesetzten Manöver unter dem Namen "Noble Partner" werde "bis auf Weiteres ausgesetzt", erklärt das Verteidigungsministerium in Washington. Hintergrund seien "falsche Anschuldigungen" der Regierung in Tiflis. Das Pentagon bezieht sich auf Aussagen, die USA drängten Georgien dazu, Krieg gegen Russland zu führen und sei an "zwei Putschversuchen" gegen die Regierung beteiligt gewesen.

+++ 20:35 Insider: Ungarn sagt geplantes Treffen mit Baerbock ab +++
Die für Montag geplante Reise von Außenministerin Annalena Baerbock nach Budapest findet nicht statt. Die ungarische Seite habe den Termin von Außenminister Peter Szijjarto mit Baerbock kurzfristig abgesagt, heißt aus dem Auswärtigen Amt.

Politik 05.07.24

Bedauern im Auswärtigen Amt Ungarn sagt kurzfristig Treffen mit Baerbock ab

+++ 21:20 Selenskyj dankt Deutschland für drittes Patriot-System +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankt Deutschland für die Lieferung des dritten Flugabwehrsystems vom Typ Patriot. "Das sind starke Neuigkeiten", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Er danke auch den USA für weitere Schritte, die ukrainische Luftverteidigung zu stärken. Details nennt er nicht, sagt aber, dass die Partner des Landes die Vereinbarungen erfüllten. "Die Ukraine hat schon bewiesen, dass es keine russischen Raketen gibt, die wir nicht abschießen können", sagt Selenskyj. Das Land tue alles dafür, damit der russische Terror beendet werde.

01:40 min

Politik 12.06.24

Aktuell noch in Polen stationiert USA liefern wohl weiteres Patriot-System an die Ukraine

+++ 20:48 NATO-Expertin: "Wir müssen Russland zu Fall bringen" +++
NATO-Expertin Stefanie Babst fordert ein deutlich härteres Vorgehen des Verteidigungsbündnisses gegen Russland. "Wir können diesem Gegner nur beikommen, indem wir die russische Regierung zu Fall bringen. Und sie nicht nur aus der Ukraine hinaustreiben, sondern in ihrem Aktionsradius so reduzieren, dass sie ihren toxischen Einfluss in Gesamteuropa nicht mehr ausüben kann", so Babst im Tagesanbruch-Podcast von t-online. Dafür müsse entschiedener gehandelt werden. "Wir schauen auf Putin wie auf Lord Voldemort und haben Angst davor, dass er seinen Zauberstab herausholt. Von dieser Vorstellung müssen wir uns verabschieden", appelliert Babst. Die 60-Jährige ist ehemalige leitende Mitarbeiterin des Internationalen Stabs der NATO.

+++ 20:15 Kreml nach Labour-Sieg in Großbritannien "nicht optimistisch" +++
Die russische Führung erwartet nach dem Wahlsieg der Labour-Partei in Großbritannien keine Veränderungen in den schwierigen Beziehungen zwischen Moskau und London. Der Kreml sei "überhaupt nicht optimistisch", sagt dessen Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. "Soweit wir das an ihren bisherigen Äußerungen sehen, neigen sie nicht zu irgendeiner Flexibilität oder Kreativität, um die bilateralen russisch-britischen Beziehungen zu normalisieren."

05:20 min

Politik 05.07.24

Schieren zu Machtwechsel in UK "Wahlergebnis hat einige interessante Details"

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachlesen.

+++ 12:49 ISW: Putin bekräftigt Ziel, Ukraine als Staat zu zerstören +++ (2024)

FAQs

How much of Ukraine is under Russia? ›

By 11 November 2022, the Institute for the Study of War calculated that Ukrainian forces had liberated an area of 74,443 km2 (28,743 sq mi) from Russian occupation, leaving Russia with control of about 18% of Ukraine's territory.

What countries has Russia invaded in the last 20 years? ›

Russian-occupied territories
  • In Moldova: Transnistria (1), since 1992.
  • In Georgia: Abkhazia (2) and South Ossetia (3), since 2008.
  • In Ukraine: Crimea (4) and parts of Luhansk Oblast (5) and Donetsk Oblast (6), since 2014; and parts of Zaporizhzhia Oblast (7) and Kherson Oblast (8), since 2022.

What countries are under Russian control? ›

Territory of other countries occupied by Russia

Russia is currently occupying five territories in three nearby sovereign countries: Transnistria in Modova: Crimea, the LPE, and the DPR in Ukraine; and South Ossetia and Abkhazia in Georgia (The country bordering Russia, not the U.S. state.)

Why is Russia invading Ukraine? ›

In late 2021, Russia massed troops near Ukraine's borders and demanded security guarantees that Ukraine not join the North Atlantic Treaty Organization (NATO).

How much of Russia's population is Ukrainian? ›

Unsourced material may be challenged and removed. The Russian census identified that there were more than 5,864,000 Ukrainians living in Russia in 2015, representing over 4.01% of the total population of the Russian Federation and comprising the eighth-largest ethnic group.

Is Russia opening a new front? ›

Russia has opened up a new front in its invasion of Ukraine, launching a surprise offensive in the northeastern region of Kharkiv after focusing much of their forces this year on the east.

How many wars has America lost? ›

Vietnam, Afghanistan, and Iraq, as well as the Global War on Terror, were the losses, of course; the Cold War being the solitary win that must now be counted as a loss because its promise was so quickly discarded.

Has Russia ever won a war? ›

1682-1725), Russia has won six major conflicts and participated in many others. The first notable war Russia won was the Great Northern War (1700-1721) between Russia and Sweden. Russia gained knocked off Sweden and its allies, gaining a valuable port on the Baltic Sea and emerging as a major power in Europe.

How long can Russia sustain war? ›

The authors concluded Russia could sustain its current rate of attrition for up to three years and maybe longer.

Which countries banned Russia? ›

International sanctions have been imposed against Russia and Crimea during the Russo-Ukrainian War by a large number of countries, including the United States, Canada, the European Union, and international organisations following the Russian annexation of Crimea, which began in late February 2014.

Which countries banned Russia today? ›

RT was banned in Ukraine in 2014 after Russia's annexation of Crimea; Latvia and Lithuania implemented similar bans in 2020. Germany banned RT DE in February 2022.

How did Russia get so big? ›

Over the course of five centuries the tsars made Russia the world's largest country. They created a state defined by its physical geography, with a national identity rooted in territorial expansion, culminating in the conquest of Siberia. But it was the Soviets who shaped modern Russia's economic geography.

What is Putin's goal? ›

Left unsaid is what many observers considered Putin's real goal: the overthrow of Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy, who he smeared as neo-Nazi, and the installation of a puppet regime.

Why did Russia sell Alaska? ›

Defeat in the Crimean War further reduced Russian interest in this region. Russia offered to sell Alaska to the United States in 1859, believing the United States would off-set the designs of Russia's greatest rival in the Pacific, Great Britain.

Why is Ukraine so important to Russia? ›

Russia has deep cultural, economic, and political bonds with Ukraine, and in many ways Ukraine is central to Russia's identity and vision for itself in the world. Family ties. Russia and Ukraine have strong familial bonds that go back centuries.

Which parts of Ukraine are under Russian control? ›

Executive Summary. Russia occupies Crimea and parts of Donetsk, Kherson, Luhansk, Mykolayiv, and Zaporizhzhya Oblasts.

How big is the Ukraine territory? ›

The total geographic area of Ukraine is 603,700 square kilometers (233,100 sq mi). Ukraine has an Exclusive Economic Zone of 147,318 km2 (56,880 sq mi) in the Black Sea. The land border of Ukraine totals 6,993 kilometers (4,345 mi).

Has Ukraine gained any ground? ›

However, although Ukraine gained some ground in the surrounding areas over the summer, Russian forces have since made advances around the city.

How much of Ukraine is Ukrainian? ›

Ukrainian 77.8%, Russian 17.3%, Belarusian 0.6%, Moldovan 0.5%, Crimean Tatar 0.5%, Bulgarian 0.4%, Hungarian 0.3%, Romanian 0.3%, Polish 0.3%, Jewish 0.2%, other 1.8% (2001 est.)

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Name: Foster Heidenreich CPA

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Job: Corporate Healthcare Strategist

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Introduction: My name is Foster Heidenreich CPA, I am a delightful, quaint, glorious, quaint, faithful, enchanting, fine person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.